Originaltext

Pr Zile ruažce rastaja, pazime noj paleta, tur hoče ruožce trgate, muer k Zile ponjeh prite.

Liepa dečva ruaža, dakler ti nemaš moža, al boš ti moža meva, tedej bo na druga peva.

Mrzle vietre pišaja, bo teva zima prite, pa dečva nema šocaja, bo murva od mraza umriete.

Mate krape kuhaja, krape nejčja vrete, pa dečle puabe kličaja, pa puabe nejčja prite.

Übersetzung

An der Gail wachsen Blumen, im Winter und im Sommer, wer Blumen pflücken will, muss sie zur Gail holen kommen.

Du liebes Mädchen, du Blume, solang du keinen Mann hast, doch wirst du einen Mann haben, dann wird alles anders werden.

Kalte Winde wehen, es mag der Winter kommen, doch das Mädchen hat keinen Schatz, sie wird vor Kälte sterben müssen.

Die Mutter kocht Krapfen, die Krapfen wollen nicht sieden, und die Mädchen rufen nach den Burschen, doch die Burschen wollen nicht kommen.

Blumen im Gailtal

musst dir schon selber pflücken.

Sie werden dich entzücken!

Ljudska pesem z Zile, ki je postala znana, ko jo je zapela družina Zwitter, pd. Abujevi, iz Zahomca na prvem družinskem petju leta 1981 na Radišah. Še danes se veliko poje. Akademik Lojze Lebič je motiv vključil tudi v Pesmi o visokem reju.

Gailtaler Volkslied, das bekannt wurde, als es von der Familie Zwitter vulgo Abuja aus Achomitz/Zahomec beim 1. Familiensingen im Jahr 1981 in Radsberg/Radiše gesungen wurde. Lojze Lebič, Mitglied der slowenischen Akademie der Wissenschaften, hat dieses Motiv auch in seiner Komposition zum Gailtaler Reigen – Pesem o visokem reju – aufgenommen.

Satz: Franz Mörtl – Sänger, Musikpädagoge, Liedersammler, Chorleiter; Träger des Kugy-Preises (http://www.meinbezirk.at/villach/leute/kugy-preis-geht-an-franz-moertl-d280603.html; http://www.skupnost.at/de/2011/06/julius-kugy-preis-2011/)

Achomitz/Zahomc

Nordisches Landesleistungszentrum http://www.achomitz-zahomc.at/


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